Wie strukturiere ich im Homeoffice meinen Tag?

Wir von Tronature arbeiten sehr viel von unterwegs oder aus dem Homeoffice, weswegen wir hier unser Wissen mit euch teilen wollen, um die Frage zu beantworten: Wie strukturiere ich im Homeoffice meinen Tag?

Ein wichtiger Punkt ist deine tägliche Routine, die dir normalerweise durch feste Arbeitszeiten vorgegeben wird. Doch auch ein angenehmer und funktionaler Arbeitsplatz, sowie die Priorisierung deiner Aufgaben im Tagesverlauf sind sehr wichtig, damit du genauso produktiv oder besser, noch produktiver arbeitest als im Büro.

In diesem Beitrag geben wir dir nützliche Tipps, wie du deinen Alltag strukturierst und dir einen Arbeitsplatz einrichtest, an dem dir das Arbeiten Spaß macht. 

So strukturierst du deinen Tag im Homeoffice richtig

Im Homeoffice zu arbeiten hat viele Vorteile, wie Flexibilität und zusätzliche Zeit, da du dir den Weg in die Arbeit sparst. Aber das Homeoffice birgt auch die Gefahr, dass du in ein unstrukturiertes Muster fällst und weniger produktiv bist. Deshalb solltest du diese Tipps beherzigen, die dafür sorgen, dass sich Arbeitszeit auch wie Arbeitszeit anfühlt.

  • stehe früh morgens auf, auch wenn dich keine feste Arbeitszeit dazu verpflichtet
  • gehe duschen, mache Frühsport und gönn dir ein leckeres Frühstück
  • zieh dir normale Arbeitskleidung an, alles ist erlaubt, bis auf Jogginghosen
  • plane die Aufgaben für deinen Tag und überprüfe ob du die Aufgaben die du dir am Vortag vorgenommen hast, geschafft hast

So bekommst du im Homeoffice die richtige Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist ein recht subjektiver Begriff, denn sie bedeutet für jeden etwas anderes. Viele große Unternehmen geben sehr viel Geld dafür aus, ihre Büros so umzubauen, dass sie eher wie Wohnzimmer oder Wellnessbereiche wirken als ein Büro. Doch auch hier gibt es Grenzen, schließlich würdest du wahrscheinlich auch in einem gemütlichen Büro nicht in Unter- oder Jogginghose zur Arbeit kommen, richtig? Genauso solltest du es auch im Homeoffice halten. 

Stehe morgens früh auf, gehe duschen und mach dir dein Frühstück. So bist du garantiert wach, wenn dein erstes Meeting ansteht und du läufst nicht Gefahr total verschlafen in eine Videokonferenz zu stolpern. Doch dabei geht es nicht nur um deine Kollegen, sondern auch um dich selbst. Denn in deinem Zuhause hast du andere Routinen erlernt als in der Arbeit. Normalerweise hast du frei wenn du nicht in die Arbeit fährst, das heißt du bist morgens ein Verhaltensmuster vom Wochenende oder aus deinem Urlaub gewohnt. Dieses Muster musst du unbedingt durchbrechen, um auch zuhause eine produktive Arbeitsatmosphäre zu bekommen.

So planst du deinen Tag im Homeoffice richtig

Egal ob du selbstständig bist, oder in einem größeren Unternehmen von Zuhause aus arbeitest. Die richtige Planung deiner Aufgaben ist extrem wichtig, damit du deinen Tag produktiv gestalten kannst. 

  1. überprüfe welche Aufgaben vom Vortag du nicht geschafft hast und schreibe sie dir auf
  2. notiere dir zusätzlich alle Aufgaben die du heute schaffen möchtest
  3. weise den Aufgaben eine Priorität zwischen 1 (sehr wichtig) und 4 (nicht wichtig) zu
  4. ordne alle Aufgaben nach der jeweiligen Priorität ein
  5. schätze den Zeitaufwand der Aufgaben grob ab und setze dir ein Ziel
  6. leg los mit der Arbeit

Wenn du nach diesem Schema vorgehst, erreichst du gleich mehrere positive Effekte

  • Alle Aufgaben werden früher oder später (entsprechend ihrer Priorität) gelöst
  • Alle Aufgaben sind auf Papier und nicht mehr in deinem Kopf
  • Dein Tag ist sinnvoll strukturiert und hat eine Zielsetzung
  • Du wirst jeden Tag besser darin deinen Arbeitsaufwand einzuschätzen

Du siehst also, schon mit 15 Minuten Planung am Morgen kannst du sehr gute Ergebnisse erreichen und deinen Tag sinnvoll strukturieren. Bist du erstmal geübt im Umgang mit diesem System, wirst du schnell produktiver und kannst vielleicht sogar mehr schaffen als es in der Arbeit der Fall wäre.

Das ist während des Arbeitens im Homeoffice wichtig

Auch wenn du zuhause bist, ist die Zeit die du mit deiner Arbeit verbringst Arbeitszeit. Und genau deshalb solltest du die gleichen Dinge beherzigen, die auch im normalen Büroalltag wichtig sind. 

  • regelmäßiges Lüften
  • regelmäßige Pausen
  • ausreichend trinken
  • Essenspausen einlegen
  • regelmäßige Bewegung
  • ergonomischer Arbeitsplatz

All diese Tipps sind ja sicherlich nichts neues für dich und werden in Betrieben für gewöhnlich durch arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen geregelt. Diese fehlen aber teilweise oder ganz wenn du im Homeoffice bist, deshalb musst du selbst dafür sorgen, dass diese erhalten bleiben und dich dabei unterstützen, deinen Tag produktiv zu nutzen.

Ein besonderer Tipp für alle die am Laptop arbeiten: schau dir unseren Laptopständer an, der sorgt dafür dass dein Gerät nicht überhitzt und du perfekt ergonomisch arbeiten kannst.

So gestaltest du deine Pausen im Homeoffice

Ein großer Vorteil im Homeoffice, ist dass du deine Pausen sehr frei gestalten kannst. Zwar fehlen dir vielleicht deine Kollegen, aber dafür hast du die Freiheit dich hinzulegen, baden zu gehen oder Yoga zu machen. Denn im Gegensatz zu deiner Arbeitsstätte bist du ja in deiner eigenen Wohnung. Gerade Yoga bietet sich neben oder in Verbindung mit Meditation an, um während den Pausen so richtig auszuspannen. Hier kannst du deine Gedanken sammeln und den Kopf für einen Moment frei bekommen. 

Wenn du müde bist, solltest du dich hingegen unbedingt mit dem Konzept des Powernaps auseinandersetzen. Hierbei legst du dich einfach 20 - 30 Minuten hin. Wie lange du brauchst ist von Mensch zu Mensch verschieden, generell sollte der Nap auf keinen Fall länger als 30 Minuten sein, da du sonst in die Tiefschlafphase fällst und nur noch sehr schwer wach wirst. Stelle dir also einen Wecker, am besten auf 25 Minuten und leg dich einfach hin. Bedecke am besten deine Augen mit einer Maske oder einem Tuch und versuche an nichts zu denken. 

Ob du in dieser Zeit schläfst oder wach bleibst ist egal, es geht darum in einem entspannten Zustand zu dösen. Das Ergebnis ist immer wieder verblüffend. Teilweise fühlst du dich als hättest du 3 - 6 Stunden geschlafen. Probier es aus!

So schließt du deinen Tag im Homeoffice ab

Auf jeden Fall solltest du deinen Tag im Homeoffice genauso abschließen, wie du es auch im normalen Büro tun würdest. Das heißt einerseits natürlich dass du pünktlich zum Arbeitsende deinen Computer ausmachst und den Bereich in dem du normalerweise arbeitest verlässt. Nur so kannst du wirklich zur Ruhe kommen. Musst du noch private Dinge am Computer erledigen, ist das natürlich okay, aber einen Film auf Netflix solltest du in einem anderen Zimmer genießen, insofern das möglich ist. 

Hintergrund ist auch hier wieder ein psychologischer. Genauso wie du morgens nur in eine richtige Arbeitsatmosphäre eintauchen kannst, wenn du frisch und angezogen vor deinem Arbeitsgerät sitzt, kannst du Abends nur dann abschalten wenn du auch den Raum verlässt in dem du den ganzen Tag gearbeitet hast. Natürlich gilt das nicht für jeden, aber für die meisten von uns trifft es zu. Das gleiche gilt für deinen Computer und dein Handy. Wenn du sie nicht noch anderweitig brauchst, dann schalte sie aus. Es verhindert, dass du nach der Arbeit Emails beantwortest und somit nach deiner Arbeitszeit weiter arbeitest. 

Auch dein Handy solltest du wenn möglich weglegen. Schalte alle Benachrichtigungen die du nicht bekommen möchtest konsequent aus. So hast du die Kontrolle darüber wann du welche Nachricht bekommst. Nämlich wenn du selber in die entsprechende App gehst. So kannst du abschalten und deinen Feierabend gebührend genießen.